Das Titelthema
Wer Familie braucht, muss Familie stärken.
Die Bundesregierung streicht die geplante Rentenkürzung für pflegende Angehörige. Das ist richtig. Doch eine Pflegeversicherung mit Milliardenlücken braucht mehr als eine Korrektur.

In fünf Minuten
Die Woche in fünf Punkten
Was wichtig ist – und was daraus folgt.
- 01
Pflege
Keine Abstriche bei der Rente
Der Kabinettsentwurf streicht die geplante Kürzung für pflegende Angehörige.
- 02
Finanzierung
Stabiler Satz, neue Belastungen
Der allgemeine Pflegebeitrag bleibt bei 3,6 Prozent; einzelne Gruppen sollen dennoch mehr zahlen.
- 03
Preise
Energie treibt die Inflation
Die vorläufige Teuerungsrate steigt auf 3,3 Prozent, Energie auf 14,9 Prozent.
- 04
Arbeit
Unter drei Millionen – ohne Trendwende
2,994 Millionen Arbeitslose, aber saisonbereinigt und zum Vorjahr ein Anstieg.
- 05
Kommunen
Der Staat scheitert zuerst vor Ort
20,1 Milliarden Euro Defizit und rückläufige Sachinvestitionen im ersten Halbjahr.
Die Leitfrage
Wie bleibt Pflege tragfähig?
Wer familiäre Pflege braucht, darf sie nicht finanziell entwerten. Zugleich müssen Beiträge und Leistungen dauerhaft zusammenpassen.
Leitartikel lesenUnser StandpunktFamilie ist keine kostenlose Reserve des Sozialstaats.
Dauerhaft lesbar